Allgemeines
Aachtopf
Der Aachtopf ist eine der wenigen echten betauchbaren Höhlen, die bei uns in Deutschland zu finden sind.
Nach einigen Anläufen ist es mir vor ein paar Wochen dann gelungen dort endlich einmal zu tauchen. Mit der Unterstützung von ein paar guten Freunden bekam ich die Genehmigung um den Aachtopf zu betauchen.Hier ein paar allgemeine Informationen zu Aach:
Sie ist die größte Quelle hier in Deutschland und wird hauptsächlich durch das Wasser der Donau gespeist die fast 20km entfernt in der Nähe von Immendingen versickert.
Die Schüttung liegt zwischen 1,3 und 24m³/s und damit ist sie eine Magnitude1-Quelle.
Nähere Informationen kann man hier nachlesen:
www.sldive.de/aachquellhoehle/
Leider ist Tauchen nur möglich bis zu einer Schüttung von etwa 8m³/s. Darüber hinaus ist es auf Grund der Strömungsverhältnisse unmöglich die „Düse“ im Eingangsbereich zu passieren und auch die Sichtverhältnisse gehen gegen Null.
Glücklicherweise lagen am Wochenende nur gut 4m³/s an, so dass ein Tauchgang möglich war.
Nachdem wir, Georg Stauch, Thomas Kilian, Stephan Schild und ich uns fertig gemacht hatten konnte es losgehen.
Auf Grund der warnenden Worte im Vorfeld „Die Aach muss dich als Taucher akzeptieren“ hatte ich meine Erwartungen nicht zu hoch geschraubt. Ausserdem hatte ich das UW-Gehäuse zu Hause gelassen um den taskload nicht noch mehr zu steigern.
Die folgenden UW-Bilder wurden mir freundlicherweise von Stephan Schild zur Verfügung gestellt.
#
Da Stephan, Georg und Thomas vorhatten bis weit jenseits der Seenhalle vorzudringen ließ ich ihnen den Vortritt und folgte mit etwa 15min Abstand um die ersten Erfahrungen zu sammeln.In der Spalte vor dem Eingang konnte man schon deutlich die Strömung spüren, die einem entgegenschlägt. Die Düse zu passieren war trotzdem problemlos möglich, da das dort angedübelte Elektrokabel mit den Knoten die Möglichkeit bot, sich vorwärts zu ziehen.
Hinter der Düse ließ die Strömung deutlich nach, bei Sichtweiten von fast drei Metern fand ich super Bedingungen vor.
An der Mainline drang ich weiter ein, bis mir kurz später ein Licht entgegenkam. Thomas erschien und signalisierte mir Probleme mit einem Krampf. Trotz Nachfrage bestand er darauf den TG alleine zu beenden.
Also blieb mir noch Zeit den Eingangsbereich weiter zu erkunden. Noch ein Stück weiter gings im Hauptgang, danach wurden die Seitengänge links und rechts erkundet, wobei insbesondere der Kristallgang mich sehr überraschte. Noch nie hatte ich derart großflächige Ansammlungen von Amethysten in einer Höhle gesehen.
Nach der Hauptquelle warteten noch der Waller und die Schwinde auf meinen Besuch.
Leider ist die Schwinde bereits kurz hinter dem Eingang nur noch in Nomount zu betauchen und auch der Eingangsbereich des Wallers, eine senkrecht nach unten verlaufende Spalte ist nicht wirklich üppig dimensioniert.
Nachdem ich also zum zweiten Mal stecken geblieben war wollte ich den Bogen nicht weiter überspannen.
Letztendlich habe ich das Gefühl die Aach hat mich akzeptiert und nachdem ich anschließend noch in die Forschungsgruppe aufgenommen wurde, steht nunmehr weiteren Tauchgängen hier nichts mehr im Wege.
Höhlentauchen in Belgien – Anhee – cave dive Belgium
Eigentlich ist es gar keine echte Höhle, sondern ein altes, stillgelegtes Bergwerk, tauchen kann man dort aber trotzdem.
Nachdem wir morgens um 05.30 Uhr losgefahren waren erreichten wir unser erstes Ziel in Belgien gegen 10.00 Uhr. Von einer holländischen Höhlentaucherin hatte ich im Vorfeld die Wegbeschreibung bekommen, so dass es uns nicht schwerfiel den Zugang zu finden.
Nach gut 100m durch den Wald konnten wir schon den Eingang erkennen, ein riesiges Dreieck. Weitere 50m im Fels ging es leicht bergab bis wir auf Wasser trafen. In zwei Schritten wurde die Ausrüstung ans Wasser gebracht und dann konnte es los gehen.
Nachdem ich eine Verbindung zu der permanent line hergestellt hatte verschaffte ich mir noch einen Überblick über die UW-Gegebenheiten bevor ich dann nacheinander mit meinen beiden Mitstreitern den kompletten UW-Bereich betauchte.
Leider hatte wir nur wenig Zeit für ein Paar Fotos doch zum Abschluss gab es dann noch echt belgischen Fritten, bevor wir uns aufmachten das zweite Bergwerk zu finden, doch das ist eine andere Geschichte…
english version coming soon
11. Jeep Treffen in Gevenich
Am Wochenende fand das 11. Jeep Treffen in Gevenich statt. Mehrere hundert Teilnehmer aus Holland, Belgien, Luxembourg und aus ganz Deutschland mit 120 Jeeps aller Generationen waren gekommen um hier im Gelände ihre Fahrzeuge zu bewegen.
Die Piste war unterteilt in verschiedene Schwierigkeitsstufen, von grün wie einfach über rot bis nach schwarz. Nach einer Vorprüfung durften allerdings nur 10 Teilnehmer auf die schwarze Piste, um das Unfallrisiko zu minimieren.
Leider waren viele schon abgereist als ich heute Nachmittag ankam. Glücklicherweise war dafür nur noch wenig Verkehr au der Strecke und so blieb genügend Zeit ein paar Runden mit Ingo und seinem “rockcrawler” zu drehen. “Das Biest” wäre wohl ein passenderer Name für diese Spezialkonstruktion, die nur noch über rudimentäre Jeep-Elemete verfügt und somit für die schwarze Piste wie geschaffen war…
This weekend more than 300 Jeep lovers met in Gevenich a little town in the middle of nowhere. Here, at the 11th. Jeep-Jamboree they had the chance to take their vehicles where they belong, off the beaten paths.
To avoid major accidents the track was devided up into three sections. Green for easy going, red and black for the specialist. After a technical check and a special driving test only ten drivers qualified to ride the black track.
Unfortunately a lot of drivers had left already when I arrived sunday afternoon because of their long ways home to the Netherlands, Belgium and Luxembourg as well as places all over Germany. The good part about this was that I had the chance to take a longer ride with Ingo and his “rockcrawler”. “The Beast” would have suited better as name for this monster which was modified in many ways to crawl the rocks…
Bohemian Rhapsody underwater
absolutely off topic, but a must see anyway!
enjoy
Höhlentauchen Solo-Sachkundig-Sicher
- Höhlentauchen Solo-Sicher-Sachkundig -
Seit Kurzem liegt mir dieses neue Buch von Georg Stauch vor.
Eigentlich nicht erst seit Kurzem, sondern schon etwas länger und das liegt nicht nur an meinem beruflichem und privatem (positiven) Stress sondern auch am Titel!
Aber es liegt auch nicht nur am Titel, sondern auch am Inhalt!
975 Gramm schwere Kost und schon nach den ersten 20 Gramm war mir klar: Dünn drüber ist was anderes. Wer Georg kennt, der weiß, dass der Zusatz zum Titel auch – provokativ – polarisierend – poentiert – hätte lauten können.
Hier wird nicht bekanntes Wissen in leicht abgewandelter Form neu publiziert, hier werden neue Wege beschritten und auch nachvollziehbar dargestellt.
Es werden Fragen gestellt und alte Thesen in Frage gestellt, natürlich mit den Denkansätzen wie es besser gemacht werden kann. Die “Drittel-Regel” gehört genauso dazu wie diverse Ausrüstungsgegenstände oder festgefahrene Ausbildungswege.
Aus der Sicht eines Praktikers werden die verschiedenen Aspekte und Probleme des Höhlentauchens betrachtet, analysiert und Lösungen angeboten. Aufgelockert wird die Theorie durch plastisch geschilderte Berichte von Tauchgängen des Autors unter anderem auch im Grenzbereich, die durchaus auch in einer Statistik hätten enden können, die aber andererseits Basis des von ihm erworbenen und hier dargestellten Wissens sind.
Der interessierte Taucher, der sich abhängig von den an ihn gestellten Anforderungen, ein Teil dieses enormen, im Laufe von über zwanzig Jahren Höhlentauchens erworbenen Wissens des Autors zu Nutzen machen will, wird hier sicher fündig.
“Leider” entsprechen diese Lösungsansätzen nicht immer den gängigen Dogmen, so dass die Lektüre dieses von Verfechtern bestimmter Ideologien sicherlich als ketzerisch zu bezeichnenden Werkes nicht uneingeschränkt empfohlen werden kann!
Der Taucher jedoch, der sich nicht scheut über den Tellerrand zu blicken, wird sicherlich nicht enttäuscht.
Das Buch hat die ISBN Nummer 978-3-937522-32-6 und kann sowohl bei Amazon als auch beim Verleger, Norbert Gierschner in Berlin erworben werden ( http://www.gierschner.de )
Inhaltsverzeichnis:
1. Definition und Vorkommen (von Höhlen)
2.Warum taucht man in Höhlen?
3.Gefahren des Höhlentauchens
4.Ausbildung zum Höhlentauchen
5.Technik zum Höhlentauchen
6.Gerätebeschreibung für das Höhlentauchen
7.Fertigkeiten für das Höhlentauchen
8.Mentale Fertigkeiten
9.Klassifizierung von Höhlen
10.Organisation und Prozedere
11.Notfallstrategien
12.Beschreibung erlebter Gefahrensituationen
13.Rettung aus Höhlen
14.Höhlenethik
15.Begriffe und Literatur
16.Beschreibung einiger Höhlentauchgänge
Mein Tauchbuch
- Inhalt
- über mich (about me)
- Bücher (books)
- DVD
- Höhlenkarten / cavemaps
- Fun
- Freunde
- In Memoriam
Besucher
Zur Zeit Online: 0Besucher heute: 142






























































Cave Diving