Erster Tauchgang im Bergwerk

Nach umfangreichen Vorbereitungen konnten wir jetzt endlich die ersten Tauchgänge unternehmen.

Der Transport der schweren Ausrüstung zu den Tauchplätzen stellte das anstrengendste Problem dar. Ein paar hundert Kilogramm mussten erst per pedes durch einen Bach zur Mine hin und dann durch die engen Gänge zu den Einstiegststellen geschafft werden.

Dies geschah schon am Vortag, da wir ausgeruht unsere Tauchgänge starten wollten.

Am Samstag war es dann soweit. Zuerst wurden wieder Wasserproben von der Oberfläche gezogen und dann machte ich mich fertig um in Loch eins zu gehen. Wie mittlerweile klar war, handelt es sich hier um ein Schleppgesenk, wo früher Material aus den tieferen Gefilden nach oben gezogen wurde.

Vorsichtig tauchte ich in den steil nach unten abfallenden Schacht ein. Auf 10m Wassertiefe wurde die nächste Wasserprobe entnommen und nach oben gebracht. Feines Sediment auf allen Oberflächen, sogar an der rauen Decke macht es nicht einfach die Sicht in akzeptablen Grenzen zu halten. Dann ging´s mit der Kamera wieder zurück in den schon leicht eingetrübten Schacht. Auf fünf Meter Tief geht der erste Stollen ab und auf 15m der zweite. Unmittelbar dahinter allerdings türmt sich ein Berg von Schutt auf, der wohl absichtlich hier hinein befördert wurde und ein Durchkommen unmöglich macht.

Der zweite Tauchgang zum Erkunden der Seitenstollen musste auf Grund eines gefluteten Anzuges abgebrochen werden.

Tauchgang Nr.3 fand am zweiten Schacht statt.

Helge ging hier über die mitgebrachte Leiter ins Wasser. Leider befand sich auch hier auf den Stützbalken/Tragwerk des Schachtes ebenfalls feines Sediment. Ein einfaches senkrechtes Abtauchen war nicht möglich, da Bretter an die Eichenbalken genagelt waren und dei einzelnen Sektionen abtrennten. Einige dieser Bretter hatten sich schon gelöst oder waren lose. Hier musste er praktisch durch das Fachwerk tauchen, wobei ein Aufwirbeln des silts unumgänglich war. Trotz immer schlechter werdender Sicht löste er noch ein paar von den losen Brettern, doch schon bald war ein sicheres Tauchen hier nicht mehr möglich.

Trotz der vielen Widrigkeiten hat sich das Unternehmen gelohnt, wie und ob es hier noch weiter gehen wird ist allerdings noch nicht klar.

After a lot of preparations we finally headed for our first plunge in the mine last saturday. Hundreds of pounds of heavy equipment had be taken to the mine the day before so we could start right away. Besides taking more water samples we wanted to get an overview about the underwater scenery.

I was the first who entered the water at shaft 1. After taking water samples at the surface and at 30ft I took the camera for documentation. There were two drifts, one at 15ft, the other at 45ft, but after this there was a large debris cone which mad further access at that time impossible, partly because fine silt led to zero viz and partly because of the bulky camera.

The second dive came to a sudden end, due to a leaking dry suit.

Helge entered shaft 2 after we got all the equipment there. There again was fine silt on top of the wooden construction of the deep shaft. He partly had to climb over the wooden bars and managed to detach some blanks which were hanging loose and dangerous before the viz turned to zero there too.

We´re not sure how to but if we want to get further, we will have to dig and work our way down step by step.


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1. Mai 2010 Höhlen (caves)

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