U-Boot (submarine)

Schon Jahre lang hielt sich die Geschichte, im Maar wäre ein U-Boot untergegangen. Nein, natürlich kein richtiges U-Boot sondern ein ferngesteuertes! Leider war es uns nie gelungen irgendwelche Beweise dafür zu entdecken. Wahrscheinlich lag es in der Nähe des Jeeps, der nach dem Krieg ins Maar gerollt sein soll, oder bei dem Geschütz…..

Doch wir hatten uns getäuscht, die Geschichte war tatsächlich passiert!

Ende Oktober war es mal wieder soweit, Säuberungsaktion im Maar. Zusammen mit etlichen Freiwilligen des Angelsportvereins räumten wir Unrat aus den Hängen. Ausserdem gingen wir auch unter Wasser um leere Bierdosen, Flaschen, Autoreifen usw. zu entfernen.

Der Nachmittag neigte sich dem Ende entgegen und da der Anhänger schon voll mit Müll beladen war, beschlossen wir zum gemütlichen Teil mit Suppe, Würstchen und Dekobier über zu gehen.

Ich war der letzte im Wasser und beschloss noch einen kurzen Abstecher zum Ausrüstungscheck zu unternehmen. In weitem Bogen tauchte ich einmal runter bis in den 30 Meter Bereich und begann dann langsam den Aufstieg. Unmittelbar danach tauchte im Kegel meines HID Scheinwerfers etwas auf, dass meine Aufmerksamkeit erregte.

Vier dünne, gerade aus dem Schlick stehende Stäbchen. Die gehörten hier mit Sicherheit nicht hin! Doch was sollte das sein. Langsam tauchte ich näher und tastete mit der linken Hand an den Stäbchen vorbei in den Schlamm. Eine Einschätzung um was es sich handeln könnte war schwierig, durch die dicken Handschuhe war der Tastsinn eingeschränkt. Mein kompletter Unterarm war schon im Schlick, als ich es als einen langen Zylinder definieren konnte. Ich begann leicht zu ziehen, doch nichts bewegte sich. Das einzige was passierte, war ein komplettes Silt-Out.

Der Strahl meiner Lampe war längst nicht mehr zu sehen, also wegklippen. Jetzt hatte ich beide Hände frei um zu Graben. Wichtig war, das Objekt nicht mehr los zu lassen, denn ein Wiederfinden bei O-Sicht wäre mit Sicherheit unmöglich gewesen.

Ziehen, Rütteln, Drehen, alles half nichts, also stellte ich mich mit beiden Beinen in den Hang, was mit Flossen gar nicht so einfach war und begann richtig zu zerren. Noch ein paar mal hin und her und plötzlich gab der Schlick nach.

Ähnlich wie wenn man einen Gummistiefel aus einem Matschloch zieht löste sich das Objekt. Aufsteigen war jedoch nicht möglich, da es zu schwer war. Also vorsichtig zwischen die Beine geklemmt, mit einer Hand gesichert und mit der andern das Wing belüftet. Ein freier Austieg erschien mir zu riskant und so begann ich am Hang entlang den Aufstieg.

Da ja alles total aufgewirbelt war musste ich zuerst gut fünf Meter aufsteigen, um meinen Fund erstmals erkennen zu können.  Es war tatsächlich das U-Boot!

Der Aufstieg mit meiner schweren Ladung gestaltete sich schwierig und etwas ausser Atem machte ich dann im Flachwasser noch einen ordentlichen Sicherheitsstop.

Das Erstaunen der andern war groß, als tatsächlich das verschollene U-Boot wieder auftauchte, bzw aufgetaucht wurde.

Da niemend der Anwesenden wusste, wer der Besitzer gewesen sein könnte, nahm ich es natürlich mit und versuchte etwas über den Besitzer heraus zu finden, leider ohen Erfolg.

Monate später erhielt ich einen Brief über die Geschäftsstelle des DRK in den sich jemand als der Besitzer ausgab, mit der Bitte ihm sein Eigentum zurück zu geben. Etwas mißtrauisch (und auch mißmutig) rief ich ihn an, doch schon nach wenigen Sätzen war klar, das es der wirkliche Besitzer sein musste.

Er hatte das U-Boot seinem Neffen vorgeführt und diesen an die Fernsteuerung gelassen. Unbemerkt entleerte dieser den Sicherheitstank, der für den Notaufstieg gedacht war und das Boot ging tatsächlich verloren.

Ich traf mich mit Herrn Brossler und er zeigte mir noch andere U-Boote, die er selbst gebaut hatte. Leider hatte er schon seit Jahren nichts mehr damit gemacht und wollte auch „mein“ Boot zu den andern in den Keller stellen, als ich michzu der alles entscheidenden Frage durchringen konnte:

„Wenn Sie das U-Boot nicht mehr brauchen, dann würde ich es Ihnen gerne abkaufen!“

Die unglaubliche Antwort, die ich nicht zu hoffen gewagt hatte lautete: „Ja klar!“ Er demontierte alle Relais und Stellmotoren und überprüfte den Antriebsmotor, der tatsächlich noch lief.

Einige Zeit später bekam ich den Anruf und die Freigabe das Boot wieder ab zu holen, ein Grund mehr endlich den Raum für mein kleines Museum fertig zu stellen!

For years the storywas told, that a submarine was sunk in the Maar. No real submarine of course, a remote control version of a German WWII sub. Unfortunately we never found any proofs for this, so we expected it would lay close to the Jeep or the Anti Aircraft Gun older people talked about….. but we were mistaken, the story was true!

In October 2005 we were once again cleaning up the Maar with the local fishermen. After the truck was full I decided to do a short last check dive. I made a slow descent to 100ft and had just started my ascent when something appeared in th beam of my HID light that didn´t belong there. Four needle shaped objects peaked out of the mud.

I started digging with one hand in the mud and when half of my arm was in the mud I realized it was a cylindrical object. The viz dropped to zero. I clipped the light and started digging with both hands and tried to remove it. but it stuck. I placed my feet left and right in slope and pulled and wiggled with all my might. Finally it started moving and came free. I fixed it between my legs and held it with one hand and inflated my wing with the other.

After ascending 15ft I saw the object for the first time and it really was the lost sub! You can imagine the faces of the crowd when I showed them my find. No one knew the person who lost it and so I took it home. A couple of months later the owner sent me a note and I brought it back to him.

He had built a couple more subs, still working but as he said he wasn´t using them any more I asked the inevitable question: „Is there a chance to buy it?“

„No“, was his answer, „you can´t buy it, but I´ll take a look at it and when I´m finished, you can have it for display“.

So it´s back in my cellar again, waiting for display in my planned little museum.

zum Vergrößern anklicken / click to enlarge

English version coming soon

5 Comments to U-Boot (submarine)

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